In den letzten Wochen, neben dem schreiben an meinem neuen Buch und dem neuen Job, der mir doch einiges abverlangt,  habe ich trotz allem jedes Wochenende versucht, den ultimativen Striezel zu backen. Alles Mögliche habe ich ausprobiert. Und dieser ist für mich einfach der Beste. Es ist kein Striezel für Eilige, das muss ich zugeben. Gut Ding braucht Weile.

Dieses Rezept findest Du auch in meinem ersten Buch: “Himmlisch einfach – einfach himmlisch” Hier geht es zu den Informationen zu meinem ersten Buch: “Backen mit Gudrun von Mödling”

Mein neues Buch “Kekse backen mit Gudrun von Mödling” habe ich am Freitag erhalten und wartet nur darauf an Dich verschickt zu werden 😉 Die Informationen dazu findest du hier: “Kekse backen mit Gudrun von Mödling”

Genug gequasselt 🙂 Jetzt gibt es das Rezept:

Zutaten für einen Striezel:

  • 500 g Mehl AT: Type W480 / DE Type 405
  • 175 g Wasser (Zimmertemperatur)
  • 100 g Milch (Zimmertemperatur)
  • 80 g Staub-/ Puderzucker
  • 50 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 4 g Salz
  • 12 g Germ (Hefe)
  • 1 Eigelb (Größe L)
  • abgeriebene Schale einer Zitrone

weiters brauchst Du:

  • 1 Ei & 1 EL Milch zum Bestreichen
  • Mehl zum Bestäuben
  • Rosinen (optional)
  • Mandelblättchen (optional)
  • Hagelzucker (optional)

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und 4 Minuten langsam mit dem Knethacken vermischen. Dann 12 Minuten auf höchster Stufe zu einem glatten, seidigen Teig kneten. Er sollte sich vom Schüsselrand lösen.

Den Teig abdecken und bei Raumtemperatur eine Stunde rasten lassen. Nochmals 5 Minuten auf höchster Stufe durchkneten und mit einer Folie abgedeckt über Nacht, mindestens aber 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.

An nächsten Tag, oder nach den 12 Stunden, den Teig nochmals 5 Minuten auf höchster Stufe durchkneten. Wenn du möchtest, wäre jetzt die Beste Gelegenheit Rosinen einzukneten.

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rundwirken, das heißt mit leichtem Druck auf den Teig eine Kugel formen.  Mit etwas Mehl bestauben und nochmals zugedeckt für 30 Minuten entspannen lassen.

Den Teig in 3 Teile teilen, auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu ca. 3-4 cm dicken Strängen rollen. Nochmals zugedeckt 10 Minuten entspannen lassen. Nun aus den Strängen einen lockeren Zopf flechten.

Den Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, zudecken und nochmal 30 Minuten ruhen lassen. Ein Ei mit einem EL Milch verquirlen und deinen Zopf damit einstreichen.

Nun muss er ein letztes Mal ruhen, für 15 Minuten. Einstweilen Dein Backrohr auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nochmals mit der Ei/Milchmischung bestreichen und ab in das Backrohr.  Wenn Du magst, kannst Du deinen Striezel jetzt mit Mandelblättchen oder Hagelzucker bestreuen. Nach ca. 30 Minuten ist er schön goldgelb und darf aus dem Rohr. Nun sollte er eigentlich durchgebacken sein. Es ist immer so schwierig mit den Backzeiten, weil jeder Herd anders bäckt.

Deinen Striezel auskühlen lassen und genießen.

Gutes Gelingen wünscht Dir wie immer Deine Gudrun von Mödling.

Rezept zum Ausrucken wie immer hier: Striezel à la Guggi

Alle Nutzungsrechte – Rezepte – Texte und Fotos gehören ausschließlich MIR –  „Gudrun von Mödling“  und müssen – vor Verwendung – schriftlich genehmigt werden. Vervielfältigungen (Kopien, Screenshots jeglicher Art, usw.) sind verboten, da sie eine Urheberrechtsverletzung darstellen. Der Link – darf gerne geteilt werden!
4 Comments
  1. Liebe Gudrun, habe heuer das erste mal meine Allerheiligen Striezel mit der kalten Germteigführung gemacht . Es ist wirklich ein großer Unterschied, er ist viel flaumiger und ist heute am 3. Tag noch wie frisch. Der Zeitaufwand lohnt sich wirklich

    1. Hallo Helga. Ja man glaubt es kaum, was eine Nacht im Kühlschrank ausmacht. Aber vielen ist das einfach zu langwierig. Ich werde nun öfter versuchen, Germteige mit kalter Führung zu machen. Liebe Grüße und bleib mir gesund!

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