Manche Dinge sind ja wirklich sehr einfach, wenn man die Geduld und Zeit aufbringt bis sie vor einem auf dem Tisch stehen. Diese Weckerl sind eigentlich soooo simpel, der einzige Hacken daran ist, das der Vorteig über Nacht in seiner Schüssel schlummern muss, bis er sich am nächsten Tag, mit allen anderen Zutaten, zu einem köstlichen, flaumigen Weckerl entwickeln darf.

Zutaten:

Vorteig: 

  • 150 g Roggenmehl Typ 960 / Deutschland Type 997+1150
  • 150 g Wasser
  • 8 g frische Germ (Hefe)

Hauptteig:

  • Vorteig +
  • 350 g Dinkelmehl Typ D 700 / Deutschland Type 630
  • 180 g Wasser
  • 15 g Backmalz (alternativ 1 EL Honig)
  • 11 g Salz
  • 15 g Brotgewürz – oder Gewürze eurer Wahl

Zubereitung:

Am Vortag bereitet man den Vorteig wie folgt zu: Die Zutaten in eine Schüssel geben, mit dem Kochlöffel zu einem Teig verrühren. Luftdicht verschließen und über Nacht bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Am nächsten Tag alle anderen Zutaten zum Vorteig gehen, zu einem geschmeidigen Teig kneten bis er sich vom Schüsselrand löst und nochmal ca. 1 Stunde gehen lassen.

Das Backrohr auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheizen, dabei ein Blech auf die unterste Schiene geben.  (Oder ein feuerfestes Gefäß auf den Backrohrboden stellen)  

Den Teig auf eine mit Dinkelmehl gut bestäubte Arbeitsplatte stürzen mit Mehl bestauben und die gewünschten Teigstücke abstechen. Meine hatten ca. 100 g.  In die gewünschte Form bringen, nochmals ca. 15 Minuten gehen lassen. Die Weckerl einschneiden, mit gefällt es am besten wenn man sie längs einschneidet und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Das Blech auf die mittlere Schiene des Backofens einschieben und auf das mitaufgeheizte Backblech ein bisschen kochendes Wasser gießen, Türe schließen und auf 220°C herunterschalten.  Nach 10 Minuten die Backrohrtüre öffnen und den  Dampf ablassen. Sollte noch Wasser in der Schüssel oder am Blech sein, dieses bitte entfernen. Ca. 20 – 22 Minuten backen. Die Backzeit hängt natürlich davon ab wie groß ihr eure Weckerl macht. Sie sollen hohl klingen, wenn ihr auf die Unterseite klopft.

Auskühlen lassen und genießen.

PS: Nach einigen Versuchen meiner Leserinnen haben wir festgestellt, das es ein großer Unterschied ist, von welchem Hersteller das Mehl kommt. Es ergeben sich die Unterschiedlichsten Konsistenzen. Der Teig soll eine festere Konsistenz haben, pickt aber noch ein bisschen.

Gutes Gelingen wünscht euch eure Gudrun von Mödling.

Rezept wie immer zum Ausdrucken hier: Roggen Dinkel Weckerl

Ach ja, nicht böse sein, aber weil es leider immer schlimmer wird (man benutzt leider meine Fotos und Rezepte auf diversen Seiten) muss ich leider Maßnahmen ergreifen!  Alle Nutzungsrechte – Rezepte -Texte und Fotos gehören ausschließlich MIR –  „Gudrun von Mödling“  und müssen – vor Verwendung – schriftlich genehmigt werden. Vervielfältigungen (Kopien, Screenshots jeglicher Art, usw.) sind verboten, da sie eine Urheberrechtsverletzung darstellen. Der Link – darf gerne geteilt werden!

4 Comments
    1. Hallo Bianca 🙂 Wie gesagt, ich bin ja kein Profi 🙂 Vielleicht geht es auch mit weniger Hefe, es wäre zum Ausprobieren 🙂 Für mich ist mal die Hauptsache, das sie schmecken und gelungen sind. Experimentieren darfst du 🙂 Falls du das machen solltest, wäre es suuuuper wenn du mir berichten könntest. Liebe Grüße Gudrun und bleib gesund!!!!

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