Omas Marillenkuchen vom Blech

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Mein Arbeitskollege hat Marillen (Aprikosen) aus dem Burgenland gebracht und sich natürlich einen Kuchen gewünscht.  🙂 Na das lässt sich die Guggi ja nicht zweimal sagen.  Ich hab mir mal 50 Stück Marillen mit nach Hause genommen. Ich wollte 2 verschiedene Varianten machen. Einen ohne Streusel und einen mit Streusel. Den ohne Streusel hat meine Oma hat immer sooooo gut gemacht das ich ihr Rezept hier verwende. Ich liebe das handgeschriebene Heftchen meiner Oma. Teilweise kann man nichts mehr lesen, weil sich diverse Fettflecken ins Heftchen geschummelt haben. Aber ich hab es noch immer geschafft daraus einige Köstlichkeiten nachzubacken.  Den mit Streusel gibt es in einem gesonderten Beitrag. Hier kommt ihr Rezept:

Zutaten:

  •  6 Eier
  • 200 g Staubzucker
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 125 ml warme Milch
  • 125 ml Öl
  • 100 g Zucker
  • 400 g Mehl
  • 1/2 Pkg Backpulver
  • ca 24 Stück Marillen (je nach Größe und wie dicht ihr den Teig belegt)

 

Zubereitung:

Die Eier trennen, aus den 6 Eiklar und den 100 g Zucker einen steifen Schnee schlagen und in den Kühlschrank stellen. Das Backrohr auf 170° C Ober und Unterhitze vorheizen.

Die 6 Dotter mit dem Staubzucker, der Zitronenschale und dem Vanillezucker schaumig rühren. Die lauwarme Milch und das Öl langsam einfließen lassen und weiterrühren bis eine schöne cremige Masse entstanden ist. Den Schnee und das mit dem Backpulver vermischte Mehl vorsichtig unterheben.

Auf ein gefettetes, bemehltes Blech streichen und mit den entsteinten, halbierten Marillen belegen. Die Schnittfläche soll nach oben schauen. Goldbraun backen. Stäbchenprobe machen. (ca. 30 Minuten)

Herausnehmen, auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

Ihr könnt aber jede andere Sorte von Obst auch nehmen zb.  Zwetschken oder Kirschen……..

Gutes Gelingen wünscht euch eure Gudrun von Mödling.

Hier gibt es das Rezept zum Ausdrucken:  Marillenkuchen vom Blech

 

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14 Comments
  1. Hallo Gudrun,

    habe das Rezept ausprobiert – wirklich wie von Oma! Einfach perfekt!
    Ich habe lediglich anstatt 180 g Mehl nur 130 g genommen und den Rest mit Maisstärke ersetzt, wird noch flaumiger. Die Marillen (in meinem Fall) zuckere ich noch leicht vor dem Backen.

    Vielen lieben Dank für dieses Rezept!
    Liebe Grüße aus Wien,
    Gregor

    1. Hallo Gregor!!!! Bitte gerne 🙂 Das freut mich wirklich das dir der Kuchen gelungen ist und vor allem auch geschmeckt hat:-) Die Variante mit der Stärke ist sehr gut. Das zuckern der Marillen, auch eine Möglichkeit, ich mag es halt nicht so süss – das bin ich selber 😉 Liebe Grüße Gudrun 🙂

    1. Guten Morgen Verena! Das freut mich aber, das du den Marillen-Blechkuchen nachgebacken hast, und noch viel mehr das er euch geschmeckt hat und wohl auch gut gelungen ist 🙂 Liebe Grüße Gudrun

        1. Hallo Christine! Sorry das ich deinen Kommentar erst jetzt gelesen habe. Ober und Unerhitze. Hab es auch gleich im Beitrag korrigiert. Da jeder Herd anders ist, mach einfach die Stäbchenprobe. Meiner bäckt sehr gut und manche Sachen brauchen bei mir nicht so lange als im Rezept angegeben. Liebe Grüße Gudrun PS: würdest du so lieb sein und mir berichten wie er dir gelungen ist und geschmeckt hat? Das wäre ganz lieb 🙂

  2. Großartig! Meine Kinder und ich verputzen jetzt den ganzen Kuchen und probieren ihn gleich auch mit anderen Obstsorten aus, einfach nur köstlich! Liebe Grüße aus Liesing 🙂

  3. Hallo Gudrun,

    bin grad dabei, den Marillenkuchen zu backen. Mich irritiert nur die Mail von Gregor im August – da beschreibt er, dass er 180 g Mehl verwendet (130g Mehl Rest Maisstärke) hat. In deinem Rezept steht aber 400 g Mehl. Kommt mir auch etwas viel vor. Wieviel Mehl ist nun richtig?
    Lg Karin

    1. Guten Morgen Karin! Sorry das ich dir erst jetzt Antworte. Du wirst deinen Kuchen ja schon gebacken haben. Wie ist er Dir gelungen? und wie schmeckt er?
      Die Mengenangabe von 400 g Mehl stimmt! Wenn man einen Teil des Mehl’s durch Maisstärke ersetzt werden Mehlspeisen flaumiger und feiner. Da dieses Rezept sehr alt ist, hab ich es einfach so übernommen und nicht abgewandelt.Wie er auf die Mengenangabe kommt, kann ich dir nicht sagen, ich glaube das ist ein Tippfehler, 120 g Mehl weglassen – ist meiner Meinung nach zu viel. Ich hoffe ich konnte dir helfen. Liebe Grüße Gudrun

  4. Hallo Gudrun! Ich hab ja eigentlich ein Mrillenkuchen-Lieblingsrezept mit Baiserhaube und Kokos – ein Traum. Gestern bin ich dann auf dein Rezept gestoßen und hab es auch gleich ausprobiert. Ich hab 400g Dinkelmehl genommen und was soll ich sagen? Der Kuchen ist einfach perfekt. Der Teig saftig mit Biss, ich mags nicht ganz flauschig, ich brauch was zwischen den Zähnen. Die Marillen sind nicht im Teig verschwunden, ein wirklich tolles Rezept. Das kommt in meine Mappe und das schaffen nicht viele Rezepte .

    1. Liebe Marianne. Jetzt machst du mich aber wirklich verlegen. Danke für dieses wunderschöne Kompliment. Mit Dinkelmehl hab ich noch nie versucht zu backen, sollte ich wohl auch einmal versuchen 🙂 Alles liebe, Gudrun

  5. Hallo , heute probiere ich den marillnkuchen von der Oma besser gesagt er ist noch im Rohr, habe das Gefühl das der leider nichts wird:(
    Mir wurde Dotter Staubzucker Zitronen schale mit Öl und Milch einfach nicht cremig was mach ich da falsch? Und die Masse reichte auch nur knapp für ein Blech die Marillen lagen ohne Teig
    da ich hatte alles nach Angaben gemacht aber vielleicht verwendet ihr einfach ein anderes Blech.
    Liebe Grüße

    1. Liebe Nina! Das tut mir jetzt aber leid. Hast du auch zuerst die 6 Dotter mit dem Staubzucker, der Zitronenschale und dem Vanillezucker richtig schaumig gerührt? Dann erst kommt das Öl und die Milch dazu. Hast du auch den Schnee schön steif geschlagen mit dem Zucker? Ich kann mir wirklich nicht vorstellen was da schief gelaufen sein könnte 🙁 Der Kuchen wurde schon mind. hundert mal nachgebacken (zumindest von denen ich es weiß, aus diversen Kochgruppen) Mein Blech hat die Größe 31×35 cm. Aber so große Unterschiede wird es nicht geben, glaube ich. Wie gesagt, es tut mir wirklich leid 🙁 Ich hoffe trotzdem das er noch etwas geworden ist dein Kuchen. Liebe Grüße Gudrun

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