Wie einige von euch sicher wissen habe ich eine zweite Leidenschaft. Ich darf ab und zu als Model vor der Kamera stehen. Ich liebe es in andere Rollen zu schlüpfen und dabei Raum und Zeit zu vergessen und einmal jemand anderer zu sein. Zum Beispiel durfte ich einmal bei „Schnell ermittelt“ eine reiche Lady spielen, die sich gerade von einem Callboy verabschiedet, der dann verhaftet wurde 🙂 Macht man doch nicht alle Tage, oder? Oder für Media Shop TV, mal eine Hausfrau, die neue Haushaltsgeräte vorführt und zeigt wie einfach es mit diesem Gerät geht.  

Und manchmal, so wie letztens, durfte ich mit einer Kollegin einen Teil der Schmuck Kollektion von Caroline Ertl präsentieren.

Beflügelt von Schönheit, verliebt in kleine Details und erfüllt von Freude an Abwechslung, erschafft sie für ihre Schmuckkollektionen außergewöhnliches. Moderner Schmuck, handgemacht. ©Caroline Ertl

Natürlich konnte ich nicht umhin, mir ein wunderschönes Stück auszusuchen, einen Ring der aus 3 Teilen besteht und mit 10 Diamanten besetzt ist.

Und da ich wusste das Carolines Lieblingsdessert „Milchrahmstrudel“ ist, habe ich kurzerhand einen gebacken und Ihr mitgebracht 🙂 Die ganze Crew hat sich darüber gestürzt und im Nu war alles aufgegessen 🙂 Für mich ist das immer das schönste Kompliment 🙂

Wie immer, habe ich schon wieder zu viel gequasselt, sorry 🙂 Hier nun das Rezept für den Milchrahmstrudel.

Zutaten für den Strudelteig:

  • 250 g Mehl (glatt)
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Öl
  • 125 ml Wasser (lauwarm)
  •  1/2 TL Trocken Germ

Zutaten für die Fülle:

  • 8 Scheiben Toastbrot (entrindet)
  • 1/8 l Milch
  • 1 Vanilleschote (Mark, ausgekratzt)
  • 60 g Butter
  • 60 g Staubzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 3 Eidotter
  • 250 g Topfen (Quark)
  • 250 g Sauerrahm (Schmand)
  • 3 Eiklar
  • 30 g Kristallzucker
  • 50 g Rosinen (in Rum eingelegt)

Zutaten für den Überguss:

  • 500 ml Milch
  • 2 EL Kristallzucker
  • 1 Ei

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Strudelteig auf eine leicht geölten Arbeitsfläche schlagen – wieder zusammenlegen, wieder schlagen und so weiter – da könnt ihr eure Aggressionen loswerden  :-) sofern ihr welche habt   :-)

Wenn der Teig schön seidig ist – das heißt wenn er schön glänzt, in eine Frischhaltefolie wickeln und am besten, über Nacht, im Kühlschrank rasten lassen.

Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ihn 1 Stunde auf Zimmertemperatur bringen. Den Strudelteig auf einem leicht bemehlten, großen Küchentuch zuerst mit einem Nudelwalker rechteckig ausrollen, dann hauchdünn ausziehen. Dazu mit dem bemehlten Handrücken der einen Hand unter den Teig greifen und mit der anderen Hand immer von der Teigmitte aus in Richtung Tischkante vorsichtig ziehen. Der Teig sollte so dünn werden, dass man eine Zeitung darunter lesen könnte. Bei uns in der Steiermark heißt es, man ist erst heiratsfähig, wenn man es schafft, den Teig ohne Löcher auszuziehen. Jetzt wisst ihr, warum ich noch nicht verheiratet war, denn ich habe es noch nie geschafft 🙂

Für die Fülle, die Milch mit dem ausgekratzten Vanillemark aufkochen. Das entrindete Toastbrot in kleine Würfel schneiden und mit der heißen Vanille-Milch übergießen. Die Butter mit dem Staubzucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Eidottern schaumig rühren. Den Topfen (Quark) und den Sauerrahm (Schmand) dazugeben. Das Eiklar steif schlagen und nach und nach den Kristallzucker einrieseln lassen.

Die eingeweichten Brotwürfel unter die Dottermasse heben und zum Schluss den Schnee locker unterziehen.

Den ausgezogenen Teig mit etwas zerlassener Butter bestreichen. Die Fülle auf zwei Drittel des Teiges streichen und die Rosinen darüber streuen.

Von der bestrichenen Seite her zu einem Strudel einrollen. Mit der Teig-Naht nach unten in eine gefettete Form gleiten lassen. Die Form soll gerade so groß sei, dass sie der  Strudel gut ausfüllt.

Dann den Überguss, für den alle Zutaten gründlich verquirlt werden, über den Strudel gießen. Im auf 180 °C vorgeheizten Backrohr 40-50 Minuten backen.

Mit Staubzucker bestreuen und Vanillesauce anrichten.

Zutaten Vanille Sauce:

  • 500 ml Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 150 g Zucker
  • 6 Eidotter
  • 1 EL Rum
  • eventuell 100 ml geschlagenes Schlagobers (Sahne)

Die Milch in einen Topf gießen. Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark mit dem Messerrücken auskratzen. Das Mark und die Schote in die Milch geben und einmal aufkochen lassen.  Vom Herd nehmen und eine halbe Stunde ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, bis die Masse heller wird.

Die Milch wieder auf die Herdplatte stellen und bei wenig Hitze erwärmen. Die Eiermasse langsam und nach und nach, unter ständigem Rühren in die Milch geben. Die Masse darf NICHT kochen. Denn wenn die Masse über 78°C erhitzt wird, gerinnt das Ei! Am besten geht das mit einem Pfannenwender*. Dazu wird die Masse mit dem Pfannenwender ständig bewegt und fortwährend von Boden und Rand gelöst.  Darum nennt man diese Arbeitstechnik „bis zur Rose abziehen“ Die richtige Konsistenz kann das gut testen, indem man etwas Masse auf einen Kochlöffel gibt und darauf pustet. Bildet sich dann ein wellen- oder Kringel artiges Muster, das an eine Rosenblüte erinnert, so ist die gewünschte Konsistenz erreicht.

Wer will, kann noch 100 ml geschlagenes Schlagobers langsam unter die Vanillesauce rühren, das macht sie noch gehaltvoller und sahniger.

Abkühlen lassen.

Gutes Gelingen wünscht euch eure Gudrun von Mödling.

Rezept zum Ausdrucken wie immer hier: Milchrahmstrudel

Hier geht es zur Webseite von Caroline: Moderner Schmuck, handgemacht!

 

Foto made by Kerstin Hammerschmid          Agentur: Magdalena Auer       Visa: Bernadette Baier        Model: meine Wenigkeit und Eveline Hartl
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