Die standen schon lange auf der Liste von „unbedingt mal machen“ 🙂 Und heute war es so weit 🙂 Ich liebe ja alle Arten von Germteig. Und es ist immer spannend wie er gelingt. Geht er schön auf, ist er flaumig, zu süß oder doch nicht. Ich persönlich mag ja keine allzusüßen Mehlspeisen. Diese hier, treffen genau meinen Geschmack 🙂

Zutaten:

  • 500 g Mehl (glatt)
  • 30 g Germ (Hefe)
  • 80 g Zucker
  • etwa 250 ml lauwarme Milch
  • 2 – 3 EL Butter für die Form
  • 80 g Butter, zerlassen
  • 1 Ei
  • 1 Eidotter
  • abgeriebene Schale von einer halben Zitrone
  • Prise Salz
  • etwa 150 g Powidl (feste Pflaumenmarmelade)
  • Staubzucker (Puderzucker) zum Bestreuen

 

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl in eine große Schüssel geben, oben eine Grube machen und dort die Germ hineinbröseln. Germ mit etwas Zucker bestreuen, 2 bis 3 EL warmer Milch beträufeln und vom Rand her mit etwas Mehl zudecken. Schüssel mit einem sauberen Tuch zudecken und an einen warmen Ort zum Aufgehen stellen (etwa 10 bis 15 Minuten).

Inzwischen eine große Bratpfanne oder Auflaufform dick mit Butter ausstreichen.

Die zerlassene Butter mit der restlichen Milch, Ei, Dotter, Zitronenschale, Salz und dem restlichen Zucker gut verquirlen.

Diese Masse in die Mehlschüssel mit dem mittlerweile aufgegangen Dampfl geben und den Teig mit dem Knethaken solange abschlagen, bis er glatt und glänzend ist und sich leicht von der Schüssel löst. Wieder mit einem Tuch zudecken und noch einmal aufgehen lassen, bis der Teig mindestens die Hälfte an Volumen zugenommen hat (etwa 30 bis 40 Minuten).

Den Teig jetzt in etwa ei-große gleiche Teile schneiden, die man mit der Hand auszieht, bis sie etwa handtellergroß sind. In die Mitte mit einem Teelöffel kleine Patzen aus Powidl setzen. Den Teig um den Powidl paketartig schließen und jedes Stück in zerlassene Butter tauchen (die Butter darf warm, aber auf keinen Fall heiß sein).

Diese Stücke (Buchteln) mit der Naht nach unten in die bebutterte Bratpfanne eng nebeneinanderlegen.

Backrohr auf 180 °C vorheizen.

Buchteln noch einmal an einem warmen Ort aufgehen lassen, bis sie die Hälfte an Volumen zugenommen haben. Dann etwa 40 bis 45 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Die fertigen Buchteln etwas auskühlen lassen. Noch warm mit Staubzucker bestreuen. Wenn sie beim Einlegen genügend befettet wurden, lassen sie sich leicht voneinander trennen.

Tipp: Statt Powidl kann man auch Marillen- oder andere Marmeladen verwenden. Dabei muss man aber darauf achten, dass die Marmelade sehr fest sein muss, damit sie beim Backen nicht ausrinnt:

Flaumiger geht es nicht mehr…………

 

Hier das Rezept zum Ausdrucken: Buchteln

 

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10 Comments
    1. Liebe Dieter! Ich würde 100 g Zucker nehmen….. mehr nicht, weil die Buchteln doch noch nach Germ schmecken sollen und daher nicht zu süß sein sollten. Vanillesauce oder eine Fruchtsauce dazu reichen, ist dann süß genug 🙂 Liebe Grüße Gudrun

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  2. Hallo Gudrun, nachdem ich letzte Woche Pflaumenmarmelade eingekocht hab, war es naheliegend, am Wochenende deine Buchteln zu testen. Seeeeehr gut – ein wunderbar flaumiger Germteig! Ich hab die Menge bei den Zutaten lediglich etwas geändert, weil ich nicht einen angebrauchten Germwürfel herumliegen haben wollten. So sind noch ein paar mehr von den köstlichen Buchteln entstanden 🙂 Danke für’s Rezept!

    1. Hallo Chris! Finde ich wieder einmal super das Dir die Buchteln geschmeckt haben. Mit selbst gemachter Pflaumenmarmelade sicher doppelt so gut 🙂 Tja, das mit der Germ….. Viele mögen es nicht wenn man die Germ herausschmeckt. Ich bin ja auch eher die, die etwas mehr als weniger nimmt, nur bei den Buchteln hab ich es diesmal nicht gemacht. Ich verrate dir ein Geheimnis, aber nicht weitererzählen 😉 Ich esse die restliche Germ….. soll gut für die Haut sein 😉 Liebe Grüße Gudrun

  3. Hallo, Gudrun,
    meine Buchteln nach deinem Rezept sind super geworden! Wenn du jetzt noch die arme Oma von dem englischen Genitiv befreist, schmecken sie sicher noch besser.

    Liebe Grüße
    Susanna

    1. Hallo Susanna! Das freut mich schon sehr. Und 🙂 die Oma hab ich umgeschrieben, danke 🙂 Liebe Grüße und einen wunderschönen Tag wünsche ich dir.

  4. Hallo Gudrun! Danke für das tolle Rezept, ja -wie auch die Buchteln von meiner Oma! Und endlich sind sie auch mir gelungen! Deine Seite ist wirklich toll, mit soviel Liebe gemacht! Und gscheite, praktische Anleitungen zum Nachkochen! Danke für Deine Mühe und die schönen Fotos! Herzliche Grüße Gabi-von-Baden und super…jetzt hab ich Hunger

    1. Liebe „Gabi-von-Baden“ Danke für deinen lieben Kommentar. Der lässt mein Blogger Herz gleich viel höher schlagen 🙂 Ich bemüh mich – die Rezepte so einfach wie möglich zu halten, das sie wirklich jeder nachmachen kann……. Schnick schnack gibt es im Internet genug, der zwar schön zum Anschauen ist – aber den kein Mensch nachmacht 🙂 Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag! Liebe Grüße Gudrun

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