Faschingskrapfen aus dem Backrohr

 

In diversen Kochgruppen auf Facebook geistern auch Faschingskrapfen aus dem Backrohr herum. Neugierig wie ich bin, wollte ich unbedingt wissen, wie die denn so sind.  🙂

Also, ich finde sie sehr gut, allerdings kann man sie mit den traditionell hergestellten Krapfen nicht wirklich vergleichen. Der Geschmack ist ein ganz anderer.  Aber für mache sicher eine echte Alternative denn sie sind keine so große Kalorienbombe 🙂

Die Rezepte die man im Internet und auf diversen Blogs findet, unterscheiden sich nicht wirklich voneinander. Mal mit Butter, mal mit Öl, mehr oder weniger Eier……

Zutaten für meinen Germteig:

 

  • 1 Würfel Germ (42 g)
  • 550 g glattes Weizenmehl
  • 50 g Stärke (Maizena)
  • 5 Eidotter
  • 300 g lauwarme Milch
  • 80 g flüssige Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 EL Rum
  • Mark 1 Vanilleschote (oder 1 Pkg. Vanillezucker)
  • abgeriebene Schale von einer Zitrone
  • 1 Prise Salz

Weiters brauchen wir:

  • 1 Eiklar zum Bestreichen
  • Backpapier für das Backblech
  • Staubzucker zum Bestreuen

Fülle:

  • 1 – 2 EL Rum
  • ca. 250 g Marillenmarmelade

 

Germteig

Alle Zutaten der Reihe nach in eine Schüssel geben. Mindestens 10 Minuten  in der Küchenmaschine kneten. Der Teig soll weich, aber formbar sein. Zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis sich das Teigvolumen  verdoppelt hat.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und noch einmal kurz zusammenkneten.

Dann ca. 45 g schwere Teigstücke abnehmen und zu Kugeln schleifen. Beim richtigen „Krapfenschleifen“ wird das Teigstück mit der hohlen Hand umschlossen. Mit sanftem Druck wird nun auf der Arbeitsfläche so lange eine kreisende Bewegung ausgeführt, bis eine schöne Kugel mit glatter Oberfläche entsteht. Wenn der Teig zu sehr klebt, etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben.

Die Krapfen auf ein mit Backpapier ausgelegte Backblech setzen. Bitte Abstand halten, denn die Krapfen gehen auf!

Krapfen mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort so lange rasten lassen, bis sich das Volumen der Krapfen um 1/3 vergrößert hat. Dauert 10 bis 30 Minuten, je nach Raumtemperatur.  Aber nicht zu groß werden lassen, weil sonst werden es eher Fladen als Krapfen. Krapfen zuerst mit lauwarmen Wasser, dann mit Eiklar bestreichen.

Die Krapfen im auf 160 °C vorgeheizten Backrohr in ca. 15 Minuten hellbraun backen.

Krapfen auf ein Gitter setzen, füllen und mit Staubzucker bestreuen.

Zum Füllen eignet sich am besten ein Spritzsack mit einer Krapfentülle. Diese ist im gut sortierten Haushaltswarengeschäft erhältlich.

Eine weiter Variante ist den Krapfen mit Powidl Marmelade zu füllen, die Oberfläche der Krapfen in noch möglichst heißem Zustand mit gekochter Marillenmarmelade bepinseln und dann in geriebenem Mohn tauchen.

Gutes Gelingen wünscht euch eure Gudrun von Mödling.

Hier das Rezept wie immer zum Ausdrucken: Krapfen aus dem Backrohr

 

2 Comments
  1. Hallo Gudrun, ich habe die Krapfen ausprobiert. Geschmacklich sind sie top, aber leider ist mir die Oberfläche beim Backen aufgerissen – jetzt sehen sie eher wie Schusterlaibchen aus. Also meine Frage: wie bekommt man eine glatte Oberfläche beim Backen ohne aufreißen, habe alles so gemacht wie es du im Rezept beschreibst? Bitte um deine Hilfe, vielleicht weißt du einen Rat!
    Schöne Grüße Simone

    1. Guten Morgen Simone! Als erstes freut es mich mal das sie schmecken, ist ja die Hauptsache! Warum die Oberfläche aufgerissen ist, kann ich dir leider nicht wirklich sagen 🙁 Vielleicht doch zu lange gehen lassen? Meine ersten waren flach wie eine Flunder, allerdings nicht aufgerissen. Es tut mir echt leid, das ich dir keinen Rat geben kann 🙁 Ich wünsche dir trotzdem einen wunderschönen Tag! Liebe Grüße Gudrun

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