Tja, ich werde immer experimentierfreudiger 🙂 Und es ist soooooo spannend ob das was ich gerade da zusammenmixe auch tatsächlich etwas wird, oder es wieder einmal bei den Hühnern landet – die bis dato noch alles gegessen haben 🙂 Aber das kommt Gott sei Dank nicht oft vor.

Ich bin ja in der wunderschönen Steiermark geboren und was liegt da näher als etwas „Steirisches“ zu kreieren. Die Steiermark hat viele Gesichter – das rundeste von ihnen ist der Kürbis, eigentlich der Garten- oder Riesen- Kürbis aus dem das leckere Kürbiskernöl hergestellt wird.

Für meinen Kürbiskuchen habe ich allerdings den Hokkaidokürbis verwendet. Bei dem kann man problemlos auch die Schale verwenden.

Statt Mandeln oder Nüssen im Teig zu verwenden, habe ich kurzerhand entschlossen diese durch Kürbiskerne zu ersetzen. Und ich muss sagen, das harmoniert hervorragend.

Meine Arbeitskollegen, meine Testesser waren wieder einmal begeistert. Die Mehrheit bevorzugte allerdings die Variante mit der Schokolade. Ich persönlich mag die Variante mit dem Staubzucker – weil das Ganze dann nicht so süß ist.

So jetzt habe ich euch aber niedergequasselt, hier nun meine Interpretation eines „Steirischen Kürbiskuchen“

Zutaten für ein Backblech mit ca. 31 cm x 36 cm

  • 300 g Mehl
  • 100 g Stärke (Maizena)
  • 250 g Staubucker (Puderzucker)
  • 250 g Butter
  • 5 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 200 g geriebene (gehackte) Kürbiskerne (nicht zu fein)
  • 500 g geriebener Kürbis (nicht zu fein)
  • 2 TL Zimt
  • 1 Pkg. Vanillezucker

Schokoladeglasur:

  • 250 g Schokolade
  • 50 g Butter
  • 2 EL flüssiges Schlagobers (Sahne)

Zubereitung:

Den Kürbis nicht zu fein reiben. Die Kürbiskerne hacken.

Dann die Eier trennen und das Eiklar mit einer Prise Salz und der halben Menge Zucker (125g) zu einem steifen Schnee schlagen. Einstweilen in den Kühlschrank stellen.

Die Butter mit dem restlichen Zucker (125g) und dem Vanillezucker cremig aufschlagen, die Eidotter einzeln dazugeben.  Nun wird der geriebene Kürbis dazugeben und kurz untergerührt. Das Mehl mit der Stärke (Maizena), dem Backpulver, den gehackten Kürbiskernen,  und dem Zimt vermischen und vorsichtig mit dem Eischnee unterheben.

Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes  Backblech streichen, bei 175°C Ober und Unterhitze ca. 35 -40 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!

Auskühlen lassen.

Nun könnt ihr die Schnitten entweder mit Staubzucker bestreuen, oder mit Marillenmarmelade bestreichen und mit Schokoladenglasur überziehen.

Schokoladeglasur:

Schokolade über einem Wasserbad schmelzen, die Butter und das flüssige Schlagobers (Sahne) dazugeben und zu einer cremigen Masse verrühren. Etwas abkühlen lassen und über den Kürbiskuchen verteilen. Glasur festwerden lassen und mit einem, in heißes Wasser getauchtem, Messer in Würfel schneiden.

Ich habe noch Schlagobers (Sahne) geschlagen und Tupfer auf die Schnitten (Würfel) dressiert und mit gehackten Kürbiskernen bestreut.

Jetzt vielleicht noch eine Tasse Kaffee zubereiten und den Kürbiskuchen genießen 🙂

Gutes Gelingen wünscht euch eure Gudrun von Mödling.

Rezept zum Ausdrucken wie immer hier: Steirischer Kuerbskuchen

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