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Quittenkonfekt (Quittenkäse)

Quittenkonfekt (Quittenkäse)

Nachdem meine Mutter einen Quittenbaum im Garten hat, gibt es bei uns zu Weihnachten immer dieses herrliche Quittenkonfekt. Ich freue mich schon das ganze Jahr darauf 🙂 Es ist soooooo lecker und gar nicht so schwer herzustellen. Zeit und Geduld braucht man schon, wird aber dafür mit einer herrlichen Nascherei belohnt.

 

Zutaten für 1 Backblech:

  • 1,5 Kilo Quitten
  • 750 g Feinkristallzucker
  • Saft einer halben Zitrone
  • Mark einer Vanilleschote

Zubereitung:

Den pelzigen Belag, Stängel und Stielansätze entfernen und die Quitten klein würfelig schneiden. Mit ganz wenig Wasser unter Rühren weich kochen. Das dauert ca. 45 Minuten. Soferne ein Dampfgarer vorhanden ist: 1 1/2 Stunden bei 100° und sie sind herrlich weich.

Die Quittenstücke anschließend mit der „Flotten Lotte“ fein passieren.

Das Mus wieder in den Topf geben, Zitronensaft, Mark einer Vanilleschote und Zucker unterrühren und die Masse unter ständigem Rühren so lange einkochen, bis sie sich vom Boden zu lösen beginnt. Dafür sollten rund eineinhalb Stunden einkalkuliert werden. 

Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und etwa fingerdick verstreichen.

Mit Backpapier abdecken und vorsichtig andrücken, glatt streichen und das Blech in einen kühleren Raum stellen.

Nach etwa drei Stunden ist das Quittenkonfekt fest. Das Backpapier abziehen und mit einem Keksausstecher Formen ausstechen,  oder  wie ich es gemacht habe, mit dem Messer, in Rauten schneiden. (Dabei gibt es dann keinen „Abfall“). Anschließend ganz leicht in Puderzucker wälzen.

Quittenkonfekt macht sich sehr gut im Kekssortiment, kann aber auch wie in Spanien üblich mit Käsestückchen (Queso Tetilla) und Baguette genossen werden. In einer Dose in einem kühleren Raum gelagert  wäre es 🙂 – wenn nicht vorher vernascht – monatelang haltbar.

Gutes Gelingen und guten Appetit!

Hier gibt es wieder das Rezept zum Ausdrucken: Quittenkonfekt

Was sind Quitten????

Der Quittenbaum sieht auf den ersten Blick aus wie ein Apfel oder Birnbaum – aber mit wunderschönen großen Blüten.

Bei den Früchten, die im Herbst heranreifen, ist man jedoch nicht ganz sicher, ob es sich um Äpfel oder Birnen handelt, weil die Quitte optisch in etwa zwischen den beiden Früchten liegt. Ausserdem haben die Quitten eine wollige Haut, was sie deutlich von ihren Verwandten unterscheidet. Der Quittenkenner erkennt natürlich sofort, dass es sich um Quitten handelt, aber wenn man die Quitte nicht kennt, ist man zunächst verwirrt.

Heutzutage ist die Quitte ziemlich unbekannt, aber unsere Mütter und Grossmütter haben die Quitte noch sehr geschätzt und daraus im Winter Quittenmus und Quittenbrot hergestellt, letzteres eine süssherbe Köstlichkeit, die zusammen mit Keksen auf dem Weihnachtsteller lagen.

Die Quitte ist ausserdem eine Frucht mit grosser Heilkraft. Sie stärkt die Verdauung, hilft gegen Erkältungen und lindert Entzündungen der Haut. Vor allem die Samen der Quitte werden in der Volksheilkunde eingesetzt.

Quelle:  Heilkräuter.de


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