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Blogger Workshop – Bericht 1

Blogger Workshop – Bericht 1

natürlich für uns – die Bio Eigenmarke der Pfeiffer Handelsgruppe – lud am 25.11.2015 in die ichkoche.at-Kochschule am Wiener Naschmarkt ein. Und ich durfte dabei sein :-) Welch eine Freude :-)

„natürlich für uns“ ist eine über 600 Produkte umfassende Bio-Marke, die schlichtweg Dich, die Natur und unsere Bäuerinnen und Bauern glücklich macht :-)

Im Sortiment von „natürlich für uns“  findet man eine breite Auswahl an Bio-Produkten aller Lebensmittelbereiche des täglichen Bedarfes. Ergänzend bietet „natürlich für uns“  Gartenerde und Zubehör sowie über 70 Gemüse-, Kräuter- und Blumensamen an.

Alle Produzenten, Lieferanten und Produkte folgen den gesetzlichen Vorschriften der Bio EU-Verordnung. Darüber hinaus lebt „natürlich für uns“ nach folgenden Werten:

Regional– Saisonal– Geschmackvoll

 

Für mich war spannend neue Menschen kennenzulernen und  mit Gemüse Süßes zu backen :-) Etwas das ich so noch nie versucht habe, außer natürlich eine Karottentorte, es aber in Zukunft öfter versuchen werde. Besonders gut hat mir die “ Rote Rüben Tarte “  geschmeckt :-) Das Rezept darf ich Euch natürlich nicht vorenthalten:

Mürbteig

  • 130 g Mehl
  • 70 g Butter oder Margarine
  • 40 g Staubzucker
  • 1 Dotter

1)
Alle Zutaten rasch zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und ca. 1Stunde stehen lassen.
2)
Messerrückendick ausrollen und eine beliebige Form (Formen) damit auslegen.
3)
Am besten mit Linsen blind vorbacken  (8-10min goldbraun bei 190C°).

Füllung

  • 150 ml Roterübensaft
  • 25 ml Balsamico de Modena
  • Schale von ¼ unbehandelter Zitrone/Limette
  • 50 g Zucker
  • 70 g Butter
  • 1 Ei
  • 3 Eigelb
  • 4 El Mehl

1)
Rote Rübensaft mit Zucker, Balsamico, Zitronenabrieb und Butter aufkochen.
2)
Eier und Dotter in einer großen Schüssel glattrühren. Nach und nach die heiße Flüssigkeit dazu geben. Bis zur Rose abziehen (siehe Tipp am Ende des Beitrages)
3)
In den vorgebacken Mürbteig geben und im Rohr bei 160C° ca. 20min Backen

 

Hier das Rezept wie immer zum Ausdrucken: Rote Rüben Tarte

 

Foto by: Bernhard Schramm :: Photography

Foto by: Bernhard Schramm :: Photography

 

 

Was bitte ist – bis zur Rose abziehen?

Zur Rose abziehen – warmrühren mit Poesie

Zur Rose abziehen klingt sehr poetisch, bezeichnet aber lediglich das allmähliche Eindicken empfindlicher Soßen und Cremes im warmen Wasserbad. Auf diese Weise wird eine schön cremige Konsistenz erreicht. Die Rose kommt beim abschließenden Test ins Spiel.
Löffel eintauchen, pusten – die Garprobe „zur Rose abziehen“.
Der Begriff zur Rose abziehen bezieht sich auf die Garprobe einer Eicreme im Wasserbad. Damit können Sie überprüfen, ob die Creme oder Soße die gewünschte Cremigkeit erreicht hat. Dazu tauchen Sie einen Kochlöffel in die Masse und halten ihn mit dem Rücken nach oben. Dann pusten Sie auf den Film. Entstehen dabei wellenförmige Linien in der Soße – die mit viel Fantasie wie eine Rose aussehen – ist die Masse fertig.

Im Wasserbad zur Rose abziehen

Neben diesem finalen Test beschreibt der Begriff „zur Rose abziehen“ aber auch den davorliegenden Kochprozess im warmen Wasserbad. Die Methode wird daher auch als Warmrühren bezeichnet. Einige empfindliche Cremes oder Soßen vertragen beim Kochen keine direkte Hitze und im Kochtopf auf dem Herd lässt sich die Temperatur nur schlecht kontrollieren. Vor allem bei Speisen mit einem hohen Anteil an Eigelb ist da schnell die Küchenkatastrophe eingetreten: Wird die Zutat zu stark erhitzt, kann sie gerinnen und in der leckeren Dessertcreme befindet sich plötzlich Rührei.

Ein solches Malheur verhindern Sie mit dem Wasserbad beim zur Rose Abziehen. Dafür wird eine Schüssel auf einen Topf mit heißem Wasser gestellt und darin die Eigelbmasse gerührt. Das Wasser darf den Schüsselboden auf keinen Fall berühren und auch nicht kochen. Andernfalls wird die Schüssel zu heiß, das Eigelb kann gerinnen und die Speise wird nicht cremig. Hinweis: Eigelb stockt bereits bei 80 Grad Celsius.

Von Bayern bis Italien
Die Masse für das zur Rose Abziehen besteht meist aus Eigelben, Milch und Zucker. Ständiges Rühren im Wasserbad ist entscheidend, damit die Mischung gleichmäßig erwärmt wird. Ist sie ausreichend eingedickt, bildet sie die perfekte Basis für leckere Cremes und Süßspeisen. Ein Klassiker ist Bayerische Creme mit Sahne, Vanille und Gelatine. Die Italiener wissen das Warmrühren bei der Zubereitung ihrer Zabaione ebenfalls zu schätzen. Aber auch herzhafte Soßen erreichen dank dieser Methode die perfekte Konsistenz. Prominentes Beispiel hierfür ist die Sauce hollandaise.

Neben dem Warmrühren gibt es übrigens auch noch das Kaltrühren. Dafür wird die Schale mit der Masse in ein Bad mit kaltem Wasser gestellt und ordentlich gerührt. Diese Methode dient dazu, heiße Cremes, Soßen oder auch Puddings schonend abzukühlen. (Quelle: lecker.de)

 

Weitere Berichte vom Workshop und Rezepte folgen :-)

Einstweilen – macht es gut und habt einen schönen Tag :-) Eure Gudrun von Mödling


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